Spiritualitätsverständnis

    1. Spiritualität ist eine Sichtweise.

      Diese Perspektive ist Ausgangspunkt des eigenen Bewusstseins, von dem aus Alles betrachtet wird. Der Geist – das Bewusstsein – ist dieser Ausgangspunkt. Von ihm aus wird alles betrachtet – auch alle irdischen Lebensbewegungen.Als christlicher Theologe

      • betrachte ich alles von Gott her
      • sehe Gott als Alles in Allem
      • und betrachte alles auf Gott hin.

      Aus dieser Perspektive ergeben sich neue Erklärungen und tieferer Sinn für Lebensumstände, die sonst sinnlos erscheinen. Mir ist Jesus der exemplarisch spirituelle Mensch und in der Verbindung mit Gott ist er Christus, das göttliche Bewusstsein, das sich in ganzer Reinheit manifestiert hat. In uns allen kommt dieses Christusbewusstsein gebrochen zum Vorschein. Mit bewährten Methoden schaffen wir vermehrt Raum für diese Dimension unseres Lebens.

    2. Spiritualität ist eine Methodensammlung.

      In allen Religionen haben sich im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende Methoden herausgebildet, die das Bewusstsein in grössere Tiefe bringen und unser Leben in einen höheren Zusammenhang stellen. Selbsterkenntnis, Bewusstseinserfahrungen, Erleuchtungserlebnisse, Begegnungen mit dem Göttlichen, Erfüllung und Glückseligkeit sind auf diesen Wegen möglich. Bewusst erlebt, erzeugt dies eine neue Lebenshaltung.

    3. Spiritualität ist eine Lebenshaltung.

      Aus der tieferen Verbundenheit mit dem Göttlichen und der ganzen Schöpfung, bildet sich eine neue Lebenshaltung. In der Mitte des eigenen Lebens sitzt nicht mehr das Ego auf dem Thron, welches alles mögliche für sich haben möchte und darum mit der Welt in Konflikt gerät. Stattdessen breiten sich Beziehungsfäden zu allem Leben aus und in der Mitte des eigenen Lebens ist der Raum für das Göttliche, welches unsagbar, aber umsomehr erfahrbar ist. Eine grosse innere Wahrheit breitet sich im eigenen Bewusstsein aus und bewirkt eine neue Lebensführung.

    4. Spiritualität ist bewusste Lebensführung.
    5. Wer mit Allem verbunden ist kann nicht mehr nur sich selbst leben. Das grosse Ganze ist vom eigenen Selbst nicht mehr getrennt. Was dem Leben in der Welt schadet, schadet dem Selbst. Was dem Selbst schadet, schadet dem Leben in der Welt. Diese Haltung hat weitreichende Konsequenzen für die eigene Lebensführung. Ein mit Allem, auch mit Gott verbundenes Leben verwirklicht Liebe. Diese ist uns in unserer Religion im Doppelgebot der Liebe begegnet: Gott lieben mit allem, was man ist und hat, seinen Nächsten (alles Leben), wie auch sich selbst (in aller Verbundenheit). Diese innere Wahrheit erzeugt eine entsprechende Ethik, also eine Art und Weise, wie wir unser Leben führen. Wie Innen so Aussen, wie Oben so unten. In dieser Analogie wird das ganze Leben geschaut und tiefer verstanden.

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